2. A-Jugend

A Jugend 2

Aufstellung:

stehend vl.n.r.: Marc Sedlacek, Lauro Pichiri, Marvin Münch, Fynn Brandes, Jason Steffen, Marlon Schrage, Martin Zelmer (Betreuer)

knieend vl.n.r.: Niklas Koch, Liam Sieverling, Szymon Koziol, Simon Debbrecht, Matej Koparan, Jakob Tschochner es fehlt: Theo Kracke

Training:
Dienstag, 18:30 - 20:00 Uhr | Halle Eisteichweg
Freitag, 19:00 - 20:30 Uhr | Halle Eisteichweg

Trainer & Ansprechpartner:
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0177 / 7128070

Saison 2019/20
Vorrunde zur Oberliga: Spielplan und Tabelle

 

Nikita Schneider beim TSV Anderten HandballWer den jungen Mann, der mit der Sporttasche über der Schulter in das Foyer der Halle Eisteichweg tritt, offen in die Runde grüßt und fleißig Hände schüttelt, nicht kennt, würde sofort den Eindruck haben, der Sportler gehöre seit langem dort hin.
Nikita Schneider zeigt sich selbstbewusst und kontaktfreudig, gehört er doch erst seit wenigen Monaten zum Team der 1. männlichen A-Jugend, in der er in der kommenden Saison auf Punktejagd gehen wird. „Der 2. Platz sollte für uns schon herausspringen, das ist mein Ziel“, unterstreicht er seine Ambitionen.
Diese Ambitionen entwickelte der heute 18 Jährige bereits in der Grundschule. Schon in der 1. Klasse kam Nikita zum Handball. Dass er sich dabei sofort für die Torwart-Position entschied, war für ihn klar. „Da musste man nicht so viel laufen“, eine Begründung, die der ehrgeizige Neuzugang für seine erste Entscheidung noch anführt, heute aber ganz anders sieht. „Sich immer wieder beweisen, beißen, immer ein Stückchen weiter, das reizt mich an der Position im Tor“, sagt er heute. Damals, bei seiner ersten Handball-Station dem Nordhäuser SV, zeigte sich schnell, dass mehr aus dem Talent werden kann. Es folgten 2 Jahre in der Landesauswahl Thüringen und der Internatsbesuch beim ThSV Eisenach. Nach dieser ersten Talentförderung zog es Nikita durch ein Probetraining ins Internat zu GWD Minden, seiner letzten Station vor dem TSV Anderten.
Das Verletzungspech, mehr als drei Monate musste er pausieren, machte ihm dabei allerdings einen Strich durch die Rechnung, statt Bundesliga musste er sich mit der Regionalliga begnügen und in der 2. Herren der Mindener spielen. Sportlich soll es jetzt noch weiter aufwärts gehen. Beim TSV Anderten hofft der smarte Torhüter, der Siegeswillen und Ehrgeiz als seine persönlichen Stärken sieht, auf neue Herausforderungen. „Ich muss jetzt Leistung zeigen, damit ich interessant werde“, sagt er nickend. Mit dem HSV Hannover, der 1. Herren des TSV Anderten, sind tatsächlich Möglichkeiten offen.
 
Eine großartige Möglichkeit, sein Können zu zeigen, wurde Nikita kürzlich in seinem Geburtsland Russland geboten. In Moskau bewies er bei einem Vorbereitungslehrgang auf die Jugend-WM in Tunesien, was er im Handballtor alles kann. Und auch bei Testspielen kam er zum Einsatz. „Das war eine große Ehre für mich, für Russland spielen zu dürfen“, beschreibt er die Erfahrung. Für die kommende WM hat es allerdings noch nicht ganz gereicht, sein Ziel: mit Russland in 2 Jahren zur Jugend-Europameisterschaft.
 
Auf diesem Weg unterstützen ihn beim TSV Anderten jetzt seine Trainer, Ralf Graafmann und Stefan Bartels. „Nikita hat ein großes Potential, das wir gemeinsam abrufen wollen“, sagt Trainer Graafmann, der gerade im technischen Bereich enorme Stärken sieht. „So macht Jugendarbeit und Talentförderung im Speziellen Spaß“, zeigt er sich zufrieden.
 
Foto: Trainer Ralf Graafmann (li.) und Stefan Bartels (re.) mit Nikita
Mit einer erwarteten, aber zu hoch ausgefallenen Niederlage kam die 1. männliche A-Jugend in der Regionalliga von ihrem Auswärtsspiel beim designierten Meister SC Magdeburg zurück. Dabei war es gar nicht so sehr das deutliche 37:25, was Trainer Maik Bodenburg ärgerte, sondern vielmehr die total verschlafene und katastrophale erste Halbzeit, wo man sich lust-, kraft- und mutlos präsentierte. Das 20:8 zum Pausentee war das "verdiente Ergebnis" der schlechtesten Saison-Halbzeit. Umso erfreulicher, und mit Blick auf die bevorstehenden Aufgaben auch ermutigend, dann jedoch der zweite Durchgang. Eine von der Einstellung her völlig veränderte Anderter Mannschaft konnte die zweite Hälfte ausgeglichen gestalten, weniger Tore kassieren und mehr als doppelt so viele eigene Erfolge als in Halbzeit eins verbuchen.

Auch obwohl es nach 8 Minuten bereits 5:2 für die Heimmannschaft stand, war die Welt dennoch "in Ordnung". Zwei unglückliche Abpraller zugunsten der Magdeburger sowie zwei Pfostentreffer auf Anderter Seite spiegelten den wahren Spielverlauf im Ergebnis nicht wider. Danach jedoch war in der gesamten Anderter Mannschaft zunächst "der Ofen aus". Einzig Sascha Muscheiko am Kreis arbeitete aufopferungsvoll, riss mit letztem Einsatz immer wieder Lücken und erzielte 5 der 8 Anderter Tore in Durchgang eins. Da aber der Rückraum zunächst körperlos spielen wollte und auch die Außenpositionen sich in der Spielfeldecke versteckten, wurde der SCM zum munteren Gegenstoß-Laufen eingeladen. Einmal im Positionsspiel 6:6 hatte man den Magdeburger Angriff über weite Phasen gut im Griff und zwang die favorisierten Gastgeber öfter ins Zeitspiel, jedoch kam es in der ersten Hälfte viel zu selten zu dieser Konstellation.
Nach einer ruhigen, aber deutlichen Pausenansprache trat das Team um Robin John, Philipp Kouba und Co. dann endlich engagierter auf. Mehr Mut zum Tor, mehr Einsatzwillen und das nötige Tempospiel veranlassten SCM-Trainer Harry Jahns bereits nach 7 Minuten zu einem Team-Time-Out. Auch wenn man bis zu diesem Zweitpunkt "nur" 2 Tore auf 23:13 verkürzen konnte, war doch der Wille spürbar, die schwache erste Halbzeit vergessen zu machen. Einen "knapperen" Spielstand ließ der überlegene Gastgeber jedoch nicht zu, die Anderter zeigten aber in Halbzeit zwei, dass sie mehr Potenzial haben, als es dieses Spiel erscheinen ließ.

Abschließend bleibt festzustellen, dass der Film "und täglich grüßt das Murmeltier" bei den Spielen des SC Magdeburg gegen den TSV Anderten jährlich seine Renaissance erlebt: Während sich der Club bei den Spielen am Eisteichweg immer sehr schwer tut, spielen die Anderter in der Hermann-Gieseler-Halle stets wie das Kaninchen vor der Schlange. So auch an diesem Spieltag, an dem der SC Magdeburg einfach eine Klasse besser als die Anderter Vertretung war.

Der TSV Anderten spielte mit David Schöne und Marian Büsselberg im Tor; im Feld Jonathan Krull (3), Sebastian Czok (4), Robin John (5), Kevin Klages (2), Niklas Gonske, Philipp Kouba (3), Thorben Kanngießer (3), Sascha Muscheiko (5) und Kevin Borchers.
Der TSV Hannover-Anderten hat nach 2008 auch für 2009 wieder das "Jugendzertifikat für hervorragende Nachwuchsarbeit" der HBL erhalten. Nur noch 21 Vereine in ganz Deutschland konnten diese Auszeichnung für ziegerichtete und erfolgreiche Jugendarbeit in Empfang nehmen.

Derbys scheinen diese Saison nicht die Stärke der A-Jugend zu sein: nach einer 32:30-Auswärtsniederlage bei GIW Meerhandball 2007 beendet die 1. männliche A-Jugend die Regionalliga-Hinserie 2008/2009 mit 11:7 Punkten auf dem 4. Platz.

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Mit einem 35:33-Sieg im Spitzenspiel gegen den bisherigen Tabellenzweiten HSG Varel hat sich die 1.männliche A-Jugend in der Spitzengruppe der Regionalliga Nord zurückgemeldet. Mit nunmehr 11:5 Punkten steht der Bundesliga-Nachwuchs aktuell sogar auf Platz zwei, hat aber bereits einen Minuspunkt mehr als die beiden Verfolger aus Varel und Bissendorf.

Nachdem in den letzten Wochen sowohl Trainings- als auch Spielbetrieb der Anderter aufgrund von Verletzungen arg in Mitleidenschaft gezogen waren, lichtete sich im Laufe der Woche das Lazarett. Bis auf Marcel Dieterich, der erst am Freitag ins Training eingestiegen war, konnte Trainer Maik Bodenburg nicht nur im Spiel, sondern endlich auch im Training wieder auf den kompletten Kader zurückgreifen.

Auch wenn zu Beginn die Gäste aus Varel besser ins Spiel kamen, spürte man beim Anderter Team schon von Beginn an, dass es heute über die in den letzten Spielen teilweise vernachlässigte Abwehrarbeit das Spitzenspiel gewinnen wollte. Der Innenblock mit Philipp Kouba und Thorben Kanngießer sowie im späteren Verlauf auch Sascha Muscheiko arbeitete hervorragend und brachte insbesondere den Vareler Rückraumschützen Jan Harms zur Verzweiflung. Nach 11 Minuten hatte die Heimmannschaft dann endgültig ins Spiel gefunden und übernahm fortan eindrucksvoll das Zepter in der Anderter Sporthalle am Eisteichweg. Gestützt auf einen überragenden Tjark Grove im Angriffszentrum wurde die offensive Abwehr der Gäste ein ums andere Mal ausgehebelt, auch eine von Gästetrainer Arkadiusz Blacha anberaumte Manndeckung gegen Robin John brachte die Anderter nicht aus dem Konzept. Über 9:9, 13:10 und 15:12 erarbeiteten sich die Hausherren eine komfortable Pausenführung und die optimale Voraussetzung, mit Ballbesitz und in Überzahl in Durchgang zwei starten zu können.

Was dann jedoch zu Beginn der zweiten Halbzeit passierte, wird wohl unerklärlich bleiben. Zwei leichte Ballverluste in Überzahl nutzte Gäste-Außen Köther für zwei schnelle Treffer, danach musste Sascha Muscheiko auf die Strafbank. Diese Überzahl und die zukünftige Verunsicherung nutzten die Gäste aus Varel, bei denen DHB-Spieler Renke Bitter sein Saisondebüt gab, eiskalt, glichen bim 19:19 aus und gingen trotz des frühen TeamTimeOuts von Trainer Maik Bodenburg sogar 19:22 in Führung. Vielleicht war es der eiskalt verwandelte 7m von Philipp Kouba zum 20:22, vielleicht auch die Tatsache, dass Varels Sönke Henniges sich eine unnötige Zeitstrafe abholte, doch ab der 41. Minute war wieder der "alte" TSV Anderten da. Die Abwehr agierte wieder beweglich, im Angriff wurden die Chancen jetzt wieder konsequent genutzt. Beim 24:23 lag der TSV Anderten wieder in Front, zog über 29:27 und 32:29 davon und gab die Führung bis Spielende auch nicht mehr ab. Spätestens als Tjark Grove seine hervorragende Leistung mit dem 35:30 in doppelter Unterzahl 3 Minuten vor Schluß krönte, war die Messe gelesen. Varel konnte danach nur noch Ergebniskorrektur betreiben, ohne die Heimmanschaft aber noch einmal gefährden zu können.

Das gesamte Spiel betrachtet sahen die Zuschauer einen verdienten Sieg der Anderter Mannschaft. Aus der geschlossenen Mannschaftsleistung ragten insbesondere Spielmacher Tjark Grove im Angriff und Philipp Kouba im Abwehrverband heraus. Insgesamt -und das zeigt auch die ausgeglichene Torverteilung- war es aber vor allem wiederum ein Erfolg des gesamten Teams. Für den TSV Anderten spielten gegen Varel David Schöne und Marian Büsselberg im Tor; im Feld Jonathan Krull (1), Robin John (7), Sebastian Czok, Kevin Klages (6), Philipp Kouba (6), Tjark Grove (5), Sascha Muscheiko (6), Kevin Borchers, Thorben Kanngießer (4) und Niklas Gonske.

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