Mit der 'Zwoten' des HSC war eine Mannschaft zu Gast, die der Dritten die letzten Jahre gelegen hatte. Auch die Tabellensituation deutete eigentlich auf einen Sieg hin. Außerdem hatte man mit Daniel Franke Unterstützung von der Zweiten dabei. Da die Dritte in letzter Zeit jedoch den „einen oder anderen“ Aussetzer zu verbuchen hatte, durfte man sich an dieser Stelle nicht zu sicher sein.

Die Partie begann mit je einem Siebenmeter auf jeder Seite. Während die Gäste an Torwart David Lewaszkiewicz scheiterten, konnte Jari Rüdiger (noch) zum 1:0 einlochen. In den ersten Minuten stand die Anderter Abwehr noch weitestgehend stabil, sodass es zu wenigen Gegentoren kam, wobei der Ball auf der anderen Seite ebenfalls zu selten im Netz zappelte. Nach zehn gespielten Minuten zeigte die Uhr einen Spielstand von 3:3. Die Partie verlief weiterhin etwas zäh, bis die Gastgeber sich kurz vor dem Halbzeitpfiff, nach einer roten Karte für den HSC (Schlag in den Bauch während Tempogegenstoß) mit 15:11 Toren absetzen konnte. Ein falsch ausgeführter, aber dennoch als Tor zum 15:12 gewerteter Freiwurf, sorgte in der 30. Minute nochmal für einige Aufreger. In der Kabine wurde der Auftrag erteilt, Florian zur Kammer, den starken Rückraumlinks des HSC, endlich in den Griff zu bekommen, die Angriffe geduldig auszuspielen und Konsequenz im Abschluss zu zeigen.

Zunächst gelang dies recht gut, der Gegner spielte an dieser Stelle jedoch nicht mit, zeigte Willensstärke und konnte so den sechs-Tore-Vorsprung der Anderter auf ein 21:21 verkürzen. An dieser Stelle sei zu erwähnen, dass von sechs vergebenen Siebenmetern in der zweiten Halbzeit nur drei verwandelt wurden. Der Ausgleich hielt allerdings keine Minute, da waren die Männer von der Schleuse wieder in der Führung und konnten diese bis zur Sirene verteidigen. Auch in dieser Halbzeit musste einer der Gäste aufgrund rüden Eingreifens in einen Tempogegenstoß die Platte ohne Trikot verlassen. Trotz zweier roter Karten insgesamt ein faires Spiel. Endstand 28:25.

 

Interessanter Nebenfakt: Würde die Siebenmeter-Trefferquote und nicht die Punkteausbeute in dieser Saison ausschlaggebend sein, wäre die Dritte mit 36 von 59 verwandelten Strafwürfen (61%) Schlusslicht der Tabelle.

Für den TSV spielten: David Lewaszkiewicz, Kristof Balke (beide Tor), Nico Zelmer (7), Florian Wilhelm, Daniel Franke (je 6), Lennart Katz (4), Malte Kostrzewa (3), Timo Weymann, Jari Rüdiger (je 1), Ferdinand Dey, Markus Wolter, Pelle Schoof, Felix Hanstedt

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