Dritte 20162017

Die Dritte hat eine insgesamt erfolgreiche Saison gespielt, musste aber auch immer wieder herbe Rückschläge einstecken – meist durch das eigene Unvermögen, die Stärke, die die Mannschaft hat, auf dem Parkett auch tatsächlich zu zeigen. So konnte man 19 Siege einfahren, musste aber – meist auswärts – auch sieben Niederlagen hinnehmen.

Die ersten vier Spiele konnte man für sich entscheiden – auch das hart und intensiv geführte Auswärtsspiel in Himmelsthür (Platz 4 und somit direkter Nachfolger der Dritten), das eine wegweisende Richtung vorgab: Wir wollen die Meisterschaft holen! Dieser Flow wurde allerdings auswärts in Uetze gebrochen: An diesem Tag stimmte wirklich überhaupt nichts und erst nach der Pause konnte man einen (halbwegs) anständigen Handball präsentieren. Da man allerdings schon jetzt einem 9-Tore-Rückstand hinterher lief und die Hausherren konzentriert weiterspielten, war hier nichts mehr zu holen, sodass man mit hängenden Köpfen wieder nach Anderten fahren musste (33:23). Doch man steckte den Kopf nicht in den Sand, sondern überzeugte anschließend mit drei Partien, die man hoch für sich entscheiden konnte: 41:24, 25:38 und 32:17. Und auch den direkten Kontrahenten Sehnde konnte man zu Hause mit einer bärenstarken Abwehr und einem konsequenten Angriff mit 23:20 schlagen.
Die starke Hinrunde wurde somit mit nur zwei Minuspunkten beendet. Sowohl in Angriff als auch Abwehr konnte man immer wieder auftrumpfen und die eigene Stärke zeigen. Hinter der Startsieben standen auch immer noch sieben weitere motivierte und Leistungsstarke Spieler, sodass es nie einen Qualitätsverlust gab, wenn gewechselt wurde (teilweise auch mal alle Feldspieler auf einmal). 
Parallel konnte man im Regionspokal die Fahne oben halten und auch hier in jeder Runde erfolgreich und ohne Probleme punkten. Auch das Turnier in Himmelsthür konnte man für sich entscheiden und die Hausherren ohne Probleme und einer starken Leistung schlagen.

Während die Dritte in den Jahren zuvor immer etwas länger brauchte, bis man zusammenfand, um dann das Feld von hinten aufzuräumen, war es in dieser Saison gegenteilig: Nach der starken Hinrunde, deren Makel nur in der katastrophalen Leistung beim Tabellenführer Uetze bestand, zeigte man in der Rückrunde zahlreiche Schwächen: Zu Hause verlor man unnötig gegen die Gäste und direkten Kontrahenten aus Himmelsthür – und auch wenn man anschließend zu Hause Uetze mit 29:24 schlagen konnte, ging es von hieran eher bergab als bergauf: Vier Partien, die man in der Hinrunde hoch gewinnen konnte, gingen verloren. Hier zeigte sich insbesondere die  oft zu geringe Motivation in Auswärtsspielen – es fehlte einfach das Feuer und der unbedingte Siegeswille, wie man ihn zu Hause in der Hinrunde zeigte – und dass man ohne Patte nicht den Qualitätshandball zeigen kann, den man von der Dritten gewohnt ist. 
Dies zeigte sich auch in der Finalrunde des Regionspokals: Nachdem man in Himmelstor gegen die Hausherren noch ohne Probleme gewinnen konnte, zeigte man im Halbfinale eine miserable Leistung und hinkte bereits zur Halbzeit nach 20 Minuten einem Neun-Tore-Rückstand hinterher. Zwar verlor man letztlich nur mit 19:17, allerdings schmerzte die unterirdische Leistung in der ersten Halbzeit doch sehr.
Nach einem hohen Heimsieg im Derby gegen den HSC (38:23) setzte sich das Tief, das mit der Heimniederlage gegen Himmelsthür einsetzte, weiter fort, sodass man sich dann auch in Sehnde – obwohl man die Partie die meiste Zeit dominierte – geschlagen geben musste. Dass dann auch das letzte Heimspiel verloren ging, ist der fehlenden Motivation zuzuschreiben, denn: Man konnte weder den zweiten Tabellenplatz erreichen noch vierter werden.

Mit nur zwei Minuspunkten in der ersten Saisonhälfte und sechs (von 13) verlorenen Spielen in der zweiten zeichnet sich ein deutliches Bild ab: Zwar war die Dritte in ihrer gesamten Laufbahn noch nie so stark und hochkarätig besetzt wie in dieser Saison, allerdings stellte sich im zweiten Teil der Saison der Schlendrian ein, was an zwei Faktoren liegt: Auswärts wurde meist ohne Harz gespielt und der unbedingt Siegeswille waren nicht immer gegeben. Das zeigt sich auch daran, dass von den sieben verlorenen Spielen fünf auswärts verloren wurden. 
Trotz alledem, kann man stolz sagen: Die Dritte hat eine gute Saison gespielt, oft exzellenten Handball gezeigt und hat – wenngleich mit Entwicklungsbedarf – auch das Zeug für die Landesliga.
Für die nächste Saison leiten sich aus diesem Fazit zwei Entwicklungsbereiche ab: 1. Die Mannschaft muss noch härter arbeiten und mehr zusammenfinden, um sich dem Potenzial zu nähern, das in den Einzelspielern angelegt ist und dieses 2. auch auf der Platte bringen: Hier muss insbesondere an dem Spiel ohne Harz und der Motivation gearbeitet werden. In der nächsten Saison muss es geschafft werden, auch auswärts heiß wie Frittenfett zu sein und ein unbedingter Wille da sein, die Punkte auf das eigene Konto zu bringen. 

Nun geht es erstmal in die (kurze) Sommerpause – in der fleißig gebracht und sich auf Cuxhaven vorbereitet wird – und anschließend in die Vorbereitung für die nächste Saison.

In der kommenden Saison nicht mehr dabei sein wird das Anderter Urgestein Benjamin Binder, der nach über einem Jahrzehnt in der Dritten und vielen Jahren in der Zwoten die Schuhe an den Nagel gehängt hat. Mit Deiner Erfahrung und bis zum Ende auch Deinen zahlreichen Toren hast Du einen großen Verdienst an der guten Leistung in dieser Saison. Es war eine grandiose Zeit mit Dir und wir freuen uns schon auf die Kaltgetränke, die wir mit Dir nach den Spielen in der kommenden Saison im Eisteichweg verhaften werden. Bleib so, wie Du bist!
MW172791

 

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