Mannschaftsfoto A2

Am vergangenen Samstag fand die 3. Runde der Landesliga-Relegation im Eisteichweg statt. Das Team von Marco Palazzi ist in den beiden Runden zuvor knapp an einer erfolgreichen Qualifikation gescheitert und stand nun in eigener Halle unter Zugzwang. Gegner an diesem Wochenende waren die JSG Bördehandball Ost und die HSG Emden. Mit zwei Siegen wollten sich die Anderter für die Landesliga direkt qualifizieren, um nicht auf einen Nachrückerplatz hoffen zu müssen.

Im ersten Spiel kam der Gegner von der JSG Bördehandball Ost. Die Marschroute war klar: die guten Trainingsleistungen in der Vorwoche mussten sollten abgerufen werden. Mit einer konsequenten Deckung sollte der Gegner zu Fehlern gezwungen werden, um zu Beginn durch einfache Tore ins Spiel zu finden. Anderten erwischte am Anfang jedoch den schlechteren Start und lief fast die komplette erste Hälfte einem Rückstand hinterher. Dies war vor allem einer mangelhaften Chancenauswertung zuzuschreiben. Kurz vor dem Pausentee wurden die Zügel in der Abwehr in Kombination mit dem Torhüter Florian Mann angezogen und im Angriff konsequenter abgeschlossen, sodass die Jungs vom Trainerduo Palazzi/Kostrzewa mit einem 6:4 in die Pause gingen.

Was dann in der zweiten Hälfte geschah war schon ein wenig überraschend. Die anderter Deckung zeigte sich bockstark und trotz einer Unterzahl zum Start der 2. Halbzeit legten die Jungs von der Schleuse im Angriff los wie die Feuerwehr. Hierbei verzweifelten die Gäste auch immer wieder an einem überragenden Florian Mann, sodass der Trainer von Bördehandball schon nach vier Minuten gezwungen war die Auszeit zu nehmen. Die TSV Trainer schickten ihre Jungs nach einer kurzen Flüßigkeitsaufnahme kommentarlos wieder zurück auf die Platte – es gab aktuell einfach nichts zu verbessern. Bis zum Ende hielten die anderter Torhüter ihren Kasten sauber, erst kurz vor Schluss gelang der JSG Börderhandball Ost in Überzahl der Ehrentreffer in der zweiten Hälfte. Dank einer immensen Leistungssteigerung in Hälfte zwei gewann der TSV Anderten mit 14:5 (6:4) die erste Partie.

Der zweite Gegner kam weit da hergereist. Die HSG Emden war für alle Anderter ein unbeschriebenes Blatt und so konnte die Devise nur heißen: nichts anbrennen lassen und von Anfang an Vollgas geben. Und das taten die Jungs dann auch. Schnell hatte der TSV Anderten einen 5:1 Vorsprung herausgespielt. Dieser wurde auch bis zur Halbzeit grundsolide verwaltet. Deutlich verbessert im Angriff zeigte sich die A2 von ihrer bisher besten Seite in der Relegation. Verschiedenste Kombinationen wurden sauber gespielt und auch geduldig bis zu guten Einwurfmöglichkeiten zu Ende gespielt. Somit gingen die Jungs mit einer komfortablen 10:5 Führung in die Kabine.

In der zweiten Hälfte wurde es sogar noch besser. Insbesondere in der Deckung konnte sich die A2 nochmals steigern. Trotz mehrerer Wechsel im Team war kein Bruch im Spiel des TSV zu erkennen. Vorne wurden die Torchancen effektiv genutzt und hinten konnte die Abwehr mit Hilfe ihrer Torhüter Beton anrühren. So konnte das Halbzeitergebnis erfolgreich auf 21:8 in die Höhe geschraubt werden.

An diesem Wochenende spielten die Jungs genauso, wie sich das Marco Palazzi und Malte Kostrzewa von Anfang an vorgestellt hatten. Mit klugem und cleverem Angriffsspiel und einem hohen Maß an Motivation in der Verteidigung hatten die Gegner nicht den Hauch einer Chance. Wäre man so in den Runden zuvor aufgetreten, hätte sich die A2 das eine oder andere Wochenende in der Handballhall ersparen können. Sieht man das ganze positiv kann man sagen, dass die neuformierte Mannschaft schon einmal Zeit hatte sich für die Saison einzuspielen. In jedem Fall war zu erkennen, dass die Jungs in der kommenden Saison eine gute Rolle in der Landesliga spielen können, wenn sie geschlossen an ihre Leistungsgrenzen gehen und die richtige Einstellung mitgebracht wird. Ab September heißt es dann: Viel Erfolg in der Landesliga!

Es spielten: im Tor: Florian Mann, Oliver Hahne; Florian Funke (1), Leon Buddenbohm (2), Mark Fischer (2), Jonathan Holzgreve (5), Julian Marxen, Lennart Katz (4), Philipp Röhrbein (1), Max Ludeneit (1), Tom Lukas Aust (8), Tim Klein (1), Pelle Schoof (6), Thorben Borcholte (3).

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