Martin-Zelmer-200Hallo Martin. Beim TSV Anderten hört man an den verschiedensten Ecken Deinen Namen und dass obwohl Du selber nie in Deiner Jugend Handball gespielt hast. Erzähl uns doch mal, wie bist Du zum Handball und damit zum TSV Anderten gekommen?

Ich bin 2007 durch unseren Sohn zum Handball bzw. TSV Anderten gekommen und war sofort von dieser tollen Sportart begeistert.

Heute bist Du nicht nur ehrenamtlicher Helfer bei den verschiedensten Veranstaltungen, Du betreust auch seit Jahren den Jahrgang m1999, hast einen Schiedsrichterschein gemacht und sogar den Förderverein „Handballfreunde Anderten e.V.“ gegründet. Aber erzähl uns doch mal, was sind denn Deine Aufgaben im Rahmen dieser verschiedenen Ehrenämter?

Zuerst einmal, ich helfe gerne, wenn man mich fragt und ich Zeit habe. Den Betreuer im Jahrgang m99 habe ich schon immer gerne gemacht, da ich ja sowieso bei den Spielen dabei bin, weil unser Sohn dort spielt und es mit den Jungs auch einfach sehr viel Spaß macht.

Da ich mittlerweile selber aktiv beim TSV Handball spiele – in der 4. Herren – lag es dann irgendwann nahe den Schiedsrichterschein zu machen. Nun, und im Förderverein bin ich der 1. Vorsitzende und den meisten als „Mann am Grill“ bei der 1. Herren bekannt, weil der Förderverein, den Grillstand, an den Heimspieltagen betreut.

Das ist aber eine ganze Menge. Wird Dir das neben Deinem eigentlichen Beruf als Disponent nicht irgendwann zu viel oder stressig?

Manchmal ist es recht viel, das ist schon richtig. Da mir das aber viel Spaß macht, ist es eher ein Ausgleich zum Job.

Wie wir schon oft gehört haben, sind auch dies überwiegend Aufgaben die im Hintergrund ablaufen. Aufgaben die kaum einer sieht und doch ein sehr wichtiger Bestandteil sind, um einen reibungslosen Spielbetrieb aufrecht zu erhalten. Wie kam es denn dazu, dass Du Dich von einem Ehrenamt ins das Nächste „gestürzt“ hast?

Wie schon gesagt, bin ich durch unseren Sohn in die Handballsparte gekommen und in die jeweiligen Positionen hineingewachsen. Und wenn man erkennt, dass „Not am Mann“ ist oder Leute gebraucht werden – und dies dann noch in einem Umfeld passiert, wo es Spaß macht – dann macht übernimmt man diese Aufgaben einfach gerne.

Viele Leute meinen, sie würden neben Arbeit und Familie keine Zeit mehr für ein Ehrenamt haben. Wie schaffst Du es, das alles unter einen Hut zu bekommen?

Dies ist bei mir bzw. uns kein Problem, da hier die gesamte Familie mitzieht und Spaß dran hat. Und eigentlich lässt sich das alles recht gut koordinieren.

Was motiviert Dich das Vereinsleben des Anderter Handballsports aktiv mitzugestalten?

Ich habe schon einige Vereine – nicht nur im Handball – kennengelernt, aber hier ist es im Besonderen das familiäre Umfeld, das einen motiviert. Des Weiteren sieht man, dass man hier mit seiner Arbeit auch etwas bewegen kann, was ebenfalls sehr motivierend ist.

Weitere Unterstützung und ehrenamtliches Engagement ist immer gefragt. Gibt es Stellen an welchen Du aktuell einen Notstand beim TSV siehst?

Einen richtigen „Notstand“ gibt es eigentlich nicht, aber motivierte und engagierte Leute kann man immer gebrauchen!

Was kannst Du Anderen sagen, die noch unentschlossen sind ein Ehrenamt zu übernehmen, oder gibt es noch irgendetwas, das Du unseren Lesern sagen möchtest?

Wenn Ihr Zeit und Spaß am Handball habt aber vielleicht bis jetzt gezögert habt – traut Euch! Sprecht mich oder uns an – wir sind immer auf der Suche nach engagierten Mitstreitern.

Wagt den Schritt, es birgt nicht nur Arbeit sondern auch viel Spaß!!

Mit Deiner engagierten, ehrlichen und lösungsorientierten Art, bist Du zu einem wichtigensowie festen Bestandteil der Handballabteilung geworden. Du guckst „über den Tellerrand“ und packst da an wo Hilfe gefragt - Wir danken Dir für all Deine Zeit und Dein bisher erbrachtes Engagement. Auf eine weiterhin so gute Zusammenarbeit mit Dir - Vielen Dank, Martin!