Viel vorgenommen hatte sich unsere Bundesliga-A-Jugend nach der Derbyniederlage in Hildesheim. Und mit dem Auswärtsspiel beim HSV Insel Usedom wartete eine Aufgabe, die nach den aktuellen Ergebnissen auch lösbar zu sein schien. Doch am Ende feierten die Gastgeber ausgelassen den 28:27-Sieg, während die Anderter mit hängenden Köpfen in die Kabine schlichen.

Dabei fing das Spiel ganz nach den Vorstellungen der Anderter an. Die siebenstündige Anreise auf die Ferieninsel schien kein Problem, nach kurzer Abtastphase (2:3 nach 5 Minuten) übernahmen die Gäste eindrucksvoll das Ruder. Die stabile und gut eingestellte 6:0-Abwehr war bis zu 20. Minute für die Hausherren schier unüberwindbar, bis auf 14:6 schraubten die Anderter den Vorsprung hoch. Nur zum Ende der ersten Halbzeit kamen die Insulaner besser ins Spiel und konnten den zwischenzeitlichen 9-Tore-Rückstand bis auf ein 11:17 zur Halbzeitpause schrauben.

Auch Hälfte zwei startete eigentlich gut für die Anderter Jungs, einen 20m-Pass von David Sauß verwandelte Lukas Quedenbaum per Kempa zum 18:11. Danach war jedoch plötzlich das Pulver verschossen. In der Abwehr bekam das Team von Trainer Maik Bodenburg Rückraumschütze Glende, der von der linken Seite auf die Mitte gewechselt war, nicht mehr in den Griff. 28 Gegentore waren aber nicht das Hauptproblem. Im Angriff zogen die Anderter jetzt eine Fahrkarte nach der nächsten. Und war der Ball einmal im Tor, so ging dem Treffer ein Schrittfehler oder ein Übertreter voraus. Die völlig konsternierten Gäste scheiterten immer wieder am Usedom-Torwart Erik Quednau, der allein in den zweiten dreißig Minuten ca. 20 schwere Bälle, darunter auch zwei 7m, parieren konnte. Und der Gastgeber witterte Morgenluft, holte Tor für Tor auf und ging beim 26:25 erstmals in Führung. Zwar brachte die offenere Anderter Abwehr Ballgewinne en masse, doch fehlte es einfach am Torerfolg. So wurden allein in den letzten 90 Sekunden drei „100-Prozentige“ leichtfertig vergeben.

Nach gutem Saisonstart steht die A-Jugend nach den beiden jüngsten Niederlagen nunmehr im unteren Mittelfeld der Tabelle und muss dabei vor allem mit der eigenen Leistung hadern. Zwei Wochen Zeit hat die Mannschaft jetzt, um am Konzentration und vor allem Einstellung zu arbeiten, ehe mit dem HSV Hamburg ein Gegner zu Gast ist, gegen den Rehabilitation Pflicht ist.

In Usedom spielten im Tor: Patrick Kassner und Timo Wilke; im Feld Lars Schiebler, Alex Dubiel, Benedikt Wegener, David Sauß (4), Lukas Ossenkopp (7/1), Lukas Reese (6), Marc Heinze (1), Jannis Frädermann, Maurice Jurke, Philipp Obrock, Kevin Ströh (3) und Lukas Quedenbaum (6)

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